Presse
20.05.2018, 22:00 Uhr | Ak Soziales / Eva Jahnke
Frühlingserwachen am Bodensee
Tagesausflug des AK Soziales an den Bodensee
Unter diesem Motto fuhr die 46-köpfige Gruppe mit dem Arbeitskreis Soziales des CDU-Stadtverbandes Bietigheim-Bisssingen, unter Leitung der Vorsitzenden Eva Jahnke, ganz in den Süden Deutschlands. Ziel war zunächst Lindau, die Stadt auf der ca. 70 ha großen Insel im Bodensee.

Lindau liegt im bayerischen Regierungsbezirk Schwaben und ist seit 1803 freie Reichsstadt. Zu finden ist sie am östlichen Ufer des Sees, im Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz.

Die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit, ist die Lindauer Hafeneinfahrt. Sie ist Wahrzeichen der Stadt und sticht nicht zuletzt durch die sechs Meter hohe Löwenstatue, sowie den neuen Leuchtturm, ins Auge. 139 Stufen führen nach oben und man kann einen schönen Rundumblick auf die Inselstadt, den Bodensee und die Alpen genießen. Ebenfalls am Wasser liegt der Mangturm, der einst „ Zum Schutz und Trutz" des Seehafens diente und als Signal- und Beobachtungsposten sowie als Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung gebaut wurde.

Auf dem höchsten Punkt der Insel, dem Schrannenplatz, steht der Diebesturm, der als Märchenhaft beschrieben wird. Mit viel Efeu, verspielten Ecktürmchen, sowie farbenfrohen Ziegeln ist es kaum zu glauben, dass dies einmal das Gefängnis war.

Nicht versäumen sollte man einen Spaziergang durch die historische, unter Denkmalschutz stehende, Altstadt mit seinem imposanten Rathaus.

Wenn schon am Bodensee, dann sollte man natürlich auch aufs Wasser. Nach einer einstündigen Überfahrt erreichte die Gruppe aus Bietigheim-Bissingen dann Rohrschach, in der Ostschweiz gelegen. Von da ging es, mit der einzigen Zahnradbahn am Bodensee, hinauf nach Heiden. Das Dorf auf 790 Meter Höhe, befindet sich im Appenzeller Vorderland und wurde 1838 durch einen Dorfbrand, bis auf ein Haus zerstört. Heiden wurde aber wieder aufgebaut und innerhalb zwei Jahren entstand eine klassizistisch-biedermeierliche Anlage. 1848 entwickelte sich Heiden zum Molke-Kurort und wurde zu einem der berühmtesten Kurorte Europas. Hier verbrachte auch Henry Dunant, der Gründer des Roten Kreuz seine letzten 23 Lebensjahre. 

Zurück ging es dann durchs Appenzeller Land, eine von Weideland und Streuwiesen geprägte Landschaft. Auf der einen Seite war immer wieder der Bodensee zu sehen und auf der anderen Seite hatte man den Blick zum Alpsteinmassiv, mit dem Säntis. In Konstanz ging es über die Grenze und gemütlich zurück an Enz und Metter.

aktualisiert von Webmaster, 27.05.2018, 19:01 Uhr