Presse
30.10.2017, 12:10 Uhr | AK Soziales / Eva Jahnke
Acht Tage in Süd-Schweden mit dem AK Soziales
Dieses Mal war das Land der Wälder und Seen das Ziel der Reisegruppe des AK Soziales
Nach einer Staufreien Anreise nach Travemünde und einem gemütlichen Abendessen, mit Blick auf die in den Hafen einfahrenden Schiffe, wurde schließlich auf der „Peter Pan" eingecheckt. Nach einer ruhigen Fahrt über die Ostsee legte die Fähre dann am Morgen in der südlichsten Stadt Schwedens, Trelleborg, an. 
Die Teilnehmer der Reise in den Süden von Schweden

Nach einem Zwischenstopp in Ystad, der Heimatstadt von Henning Mankel, dem Autor der Romanfigur Kommissar Kurt Wallander, ging es weiter in den Norden; ins Glasreich nach Kosta. In der ältesten noch arbeitenden Glasbläserei Schwedens konnten die Besucher aus Bietigheim-Bissingen bei der Herstellung von Gläsern von der Vorbereitung der Glasmasse bis hin zum fertigen Glas zuschauen.  

Nach einem Besuch im Elchpark Grönasen hatte man das Tagesziel Kalmar erreicht. Die am Kalmarsund gelegene Stadt, mit seinem sehenswerten Schloss und der Altstadt mit dem Marktplatz, der Domkirche und dem Rathaus, lud am nächsten Morgen zu einem Rundgang ein. Über die Ölandbrücke erreichte man die Insel Öland, wo die Königliche Familie auf ihremSommersitz die Ferien verbringt. Bei einer Fahrt über die Insel fallen einem die vielen Windmühlen ins Auge. Von den einst 2000 Mühlen, sind heute noch 400 übrig, die aber kein Mehl mehr produzieren. Aber 200 sind noch in so gutem Zustand, dass sie zum Weltkulturerbe zählen. 

Weiter ging es aus dem Glasreich in die Welt von Astrid Lindgren, nach Vimmerby, dem Geburtsort der weltberühmten Kinderbuchautorin. Bei einem Besuch im Museum wurde ihr   bewegtes Leben dargestellt. Und so konnte man sich an seine Zeit mit den Kinder aus Büllerbü oder Michel aus Lönneberga erinnern. So auch im idyllischen Pataholm, einem kleinen typisch schwedischen Dörfchen, mit den kleinen roten Holzhäuschen, den weiß eingerahmten Fenstern und Giebeln.

Die zwei folgenden Nächte verbrachte man in Linköping und von da hatte man es nicht weit zum Göta-Kanal, auf dem man von der Ostsee bis zum Kattegat 390 Kilometer zurücklegen muss. Zur Überwindung des Höhenunterschieds gibt es 58 Schleusen. In der  3-stündigen Schifffahrt von Berg nach Borensberg wurden nur 7 durchfahren. Am Nachmittag wurde man dann im Freilichtmuseum Gamla-Linköping in eine Kleinstadt von vor hundert Jahren entführt. 90 historische, teils bewohnte Häuser, Gärten, Hinterhöfe und Gassen zeigten wie das Leben früher einmal war.

Weiter ging die Reise Richtung Stockholm. Mit einem Abstecher nach Mariefred, an das Grab von Kurt Tucholsky und dann natürlich noch zum Schloß Gripsholm.

Am Nachmittag dann in der schwedischen Hauptstadt angekommen, wurde die „Stadt auf dem Wasser“ wie sie die Schweden nennen, zunächst mit dem Bus und dann zu Fuß erkundet. Die auf 14 Inseln erbaute Stadt hat einen der größten und am besten erhaltenen, mittelalterlichen Stadtkerne. Gepflegte Parkanlagen, vom Meer und tausenden Schäreninseln umgeben. Am nächsten Morgen nutzte man den herrlichem Sonnenschein zu einer Schärenkreuzfahrt, die alle begeisterte, ehe sich die Gruppe dann teilte. Die Einen besuchten Schloss Drottingholm, eigentlicher Wohnsitz der königlichen Familie. Wo man das Schloß und den schönen Park besichtigen konnte. Die Anderen bevorzugten das Vasa-Museum, mit dem 1628 gesunkenen Kriegsschiff, das 1961 wieder geborgen wurde. Und im naheliegenden Museum kamen dann auch die ABBA Fans auf ihre Kosten.

Am nächsten Morgen ging die Fahrt entlang am Vättern See, mit Halt in Gränna. Bekannt durch die weiß-rot gestreiften Zuckerstangen und dann hatte jeder sein „Mitbringsel“. Weiter nach Göteborg und von dort zur Überfahrt nach Frederikshavn in Dänemark, zur Übernachtung in Skoerping. Dort hieß es dann zum letzten Mal Koffer packen und nach einer tollen Reise ging es wieder Richtung Süden, zurück ins Schwabenland.

aktualisiert von Webmaster, 22.11.2017, 01:08 Uhr