Presse
22.12.2016, 19:51 Uhr | Pressemitteilung des Abgeordnetenbüros von Fabian Gramling MdL
Gramling lobt Entwurf des Regionalverkehrsplans und äußert Unverständnis für Vorstoß der SPD
„Der Regionalverkehrsplan setzt richtige Weichenstellungen für die Verkehrsinfrastruktur der Zukunft. Es freut mich, dass die Region den Ausbau wichtiger Landesstraßen im Wahlkreis Bietigheim-Bissingen als dringlich erachtet“, lobt der CDU-Landtagsabgeordnete Fabian Gramling den Entwurf des nächsten Regionalverkehrsplans, den die Region auf den Weg bringen will.
Im Entwurf weist die L 1100 zwischen Murr und Marbach eine hohe Dringlichkeit und die L 1115 zwischen Backnang und Mundelsheim die höchste Dringlichkeit auf.

„Es ist wichtig, schnell von den Gesprächen raus zur Realisierung zu kommen“, sagt Gramling. Die Situation in den morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeiten auf der Landesstraße zwischen Murr und Marbach sei nicht erst seit heute untragbar. „Wir dürfen nicht vergessen, dass die Verkehrsinfrastruktur einer der wichtigsten Standortfaktoren für unsere Kommunen ist“, ergänzt der CDU-Mann. Daher begrüße er auch den Ausbau der L 1115 zwischen Backnang und Mundelsheim. Bereits in der Vergangenheit hatte sich der Abgeordnete für den Ausbau stark gemacht. „Die Prognosen ergeben eine hohe verkehrliche Wirksamkeit. Angesichts der prognostizierten Verkehrsbelastungen, die sich durch den Ausbau der B 14 nochmal erhöhen werden, muss schnellstmöglich mit dem Ausbau der L 1115 begonnen werden“, fordert Gramling.

Den Ausbau zwischen Backnang und Mundelsheim sehe er aber keinesfalls als Ersatzprojekt für den Nordostring. „Um die Verkehrsproblematik der Region und der Landeshauptstadt zu lösen, braucht es den Nordostring und die Filderauffahrt“, macht Gramling deutlich und springt den  CDU-Regionalräten zur Seite. Mit Unterstützung der Fraktionen der Freien Wähler und der FDP hatten sie einen Änderungsantrag der SPD abgelehnt. Dieser sah vor, beide Projekte aus der Kategorie „höchste Dringlichkeit“ zu streichen. Zudem sollte der Ausbau der A 81 zwischen Pleidelsheim und Stuttgart-Zuffenhausen gestrichen werden. Grüne und Linke hatten dies unterstützt.

„Der achtspurige Ausbau der A 81 zwischen Pleidelsheim und Stuttgart-Zuffenhausen ist ein zentrales Infrastrukturprojekt für den Landkreis Ludwigsburg und die gesamte Region. Eine Abkehr davon wäre völlig verantwortungslos.“ In den Hauptverkehrszeiten stehen die Autofahrer auf diesem Abschnitt der Autobahn permanent im Stau. Genau deshalb habe man den Ausbau seit langem gefordert. „Jetzt ist der Zeitpunkt weiter dran zu bleiben und nicht unnötig zu blockieren“, fordert Gramling abschließend.
aktualisiert von Webmaster, 26.02.2017, 19:55 Uhr